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Die dreischiffige Kirche wurde 1471-1493 von Aberlin Jörg errichtet. Die Kirche war mit einem Dominikanerkloster verbunden, dem ersten und einzigen Kloster in Stuttgart. Der Klosterkomplex wurde während der der Reformation in ein Hospital umgewandelt, 1844 in das städtische Polizeiamt. 1933 waren die Räume ein Gefängnis, in dem jüdische Bürger, Sinti, Roma, Kommunisten und missliebige Christen inhaftiert und gefoltert wurden. 1944 zerstörte eine Bombe die Kirche komplett. 1951-1960 wurden Turm und Chor wieder aufgebaut. Im Chor befindet sich das Original der Kreuzigungsgruppe von Hans Seyffer, der Sachsenheimer-Altar von 1489, Grabmäler aus dem 16. u. 17. Jahrh.
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