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Die älteste fortbestehende orthopädische Klinik der Welt. Gegründet am 16. 11. 1845 als “Armenanstalt für Verkrümmte”. Initiatoren waren die Ärzte Dr. Johann Camerer und Dr. Carl Heller. Zunächst logierte die Paulinenhilfe in einem privaten Gartenpavillon, 1858 wurde ein eigenes Gebäude in der Militärstrasse (heute Schlossstrasse) bezogen, 1899 wurde der Standort in die Forststrasse verlegt. Mit dem Namen der württembergischen Königin Pauline erhielt die Anstalt wenig später auch den Schutz des Königshauses. Da Kinderlähmung und Rachitis grassierten war diese Anstalt dringend erforderlich. Schwere Haltungsschäden und Verkrümmungen, auch verursacht durch Kinderarbeit, wurden mit Streckbett und Gymnastik gelindert. "Turnsaalkinder" sind die jungen Patienten genannt worden, die oft viele Wochen in der Klinik zubrachten. Während des 1. Weltkrieges wurde die Paulinenhilfe zum Lazarett für Verwundete.
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