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Herzogin Wera Konstantinowna, eine Nichte Königin Olgas, setzte sich nach deren Tod für den Bau einer Russisch Orthodoxen Kirche in Stuttgart ein. Mit der finanziellen Unterstützung der Zaren Alexander III. und Nikolaus II., wurde die Kirche von den Architekten Eisenlohr und Weigle, nach dem Vorbild Moskauer Kirchenbauten des 16. und 17. Jahrhundert, konzipiert. Am 15.12.1895 wurde die Kirche geweiht. Die Innen- einrichtung stammt aus der Hofkapelle der Königin Olga, die Kirchengeräte sind ein Geschenk des Zarenhauses, die Priesterornate Arbeiten russischer Klöster. In der Nacht vom 12. zum 13. September 1944 wurde die Kirche bei einem Bomben- angriff stark zerstört. In den Jahren danach wurde sie originalgetreu wieder aufgebaut. Seit 1996 wurde die Kirche grundlegend restauriert. Seit 1998 ruft das einzige russische orthodoxe Kirchengeläut dieser Art in Süddeutschland, die Gläubigen zum Gottesdienst.
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