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Der letzte “erhaltene” Turm der Stuttgarter Stadtbefestigung. 1564 wurde der Turm als Kastkellerei- turm (Kastkeller=Verwalter der herrschaftlichen Güter) von Hans Flach erbaut. Erst 1811 wird er in Schellenturm umgenannt, da hier die Schellenwerker untergebracht waren. Schellenwerker, die an den Hosen Glöckchen oder “Schellen” tragen mussten, waren Strafgefangene, die zu öffentlichen Arbeiten verurteilt waren. 1944 wurde der Turm bis auf den Turmstumpf zerstört. Erst 1980 wurde der Turm in der heutigen Form wieder aufgebaut. Er beherbergt heute ein Weinlokal.
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