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König Wilhelm I. von Württemberg (1781-1864) plante hier ein Badehaus im Maurischen Stil, das durch eine Orangerie und ein Gewächshaus ergänzt werden sollte. 1837 wurde der Architekt Karl Ludwig von Zanth (1796-1857) mit der Planung beauftragt. 1842 entstand das erste Gebäude und am 30. September 1846 wurde die “Wilhelma” -den Namen erhielt sie auf Wunsch des Königs- anlässlich der Hochzeit des Kronprinzen Karl mit der Zarentochter Olga Nikolajewna eingeweiht. Die Wilhelma zu betreten war eine grosse Ehre und bedurfte einer ausdrücklichen Erlaubnis, dem “normalen” Publikum war sie verschlossen. Erst ab 1880 konnte jedermann gegen eine Berech- tigungskarte die Wilhelma besuchen. 1918/19 nach Auflösung des württembergischen Hofes ging die Wilhelma in Staatsbesitz über und wurde als kleiner botanischer Garten zugänglich gemacht. In der Nacht zum 19./20. Oktober 1944 wurde die Anlage während eines schweren Bombenangriffes fast komplett zerstört. Übrig blieb nur der maurische Garten, einige Gewächshäuser, der Belvedere Pavillon und die Damaszenerhalle. Der damalige Wilhelma-Direktor Albert Schöchle hatte die Idee Tiere in die Wilhelma zu bringen (die es vorher hier nicht gab), um Besucher anzuziehen. Begonnen wurde damit im Wiedereröffnungsjahr 1949 mit einer Aquarien- schau. Nach vielen Schwierigkeiten billigte der Landtag von Baden-Württemberg 1961 den Ausbau der Wilhelma, damit war der zoologisch-botanische Garten Wilhelma endgültig gerettet
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