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1844 Baubeginn eines, vom Architekt Theodor Wilhelm Landauer entworfenen, Pönitentiargefängnisses auf den Spitaläckern (damals ein Kilometer vor der Stadt), weil das Strafgefängnis Gotteszell bei Schwäb. Gmünd überbelegt war. Ab 1851 wurde das Gefängnis belegt, ab 1873 nur noch mit Schwer- verbrechern mit einer Haftstrafe über 5 Jahre. 1896 waren 180 Gefangene inhaftiert, damit war das Gefängnis völlig überbelegt und es müssen schlimme Zustände geherrscht haben. 1900 wurde das Gefängnis aufgelöst und die Gefangenen in das neue Zuchthaus in Ludwigsburg überstellt. Danach waren in den Räumen Werkstätten, ein Schulmuseum oder auch französische Kriegs- gefangene des 1. Weltkriegs untergebracht. Schlussendlich wurden hier Wohnungen für Landesbedienstete eingerichtet. Im Stuttgarter Zuchthaus fanden 3 Hinrichtungen statt: 1895 der Mörder Martin Mauth und der Raubmörder Gottlob Vöster, 1898 der Vatermörder Friedrich Fauser.
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