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Am 15. Juni 1913 wurde hier, im Bopserwald, mit der Aufführung von Friedrich Schillers Die Räuber, ein Freilichttheater eröffnet. Der Ideengeber Bruno Peschel, ehemaliger Hofschauspieler, wollte so die Erinnerung an eine historische Stätte wachhalten. Hier, zumindest in der Nähe, soll Friedrich Schiller seinen Freunden das erste Mal aus den Räubern vorgelesen haben (die tatsächliche Stelle der Erstlesung markiert der Schillerstein ganz in der Nähe, der 1932 zur Erinnerung an die Erstaufführung vor 150 Jahren, errichtet wurde). Am 29. März 1921 brannten Bühne und Garderobe ab. Nach der Wiederherstellung wurde hier bis 1934 weitergespielt. Eine willkürliche Verfügung stoppte den Spielbetrieb und 1936 wurde dieses Theater, sicherlich eines der schönstgelegenen Deutschlands abgebrochen. Mit ein wenig Phantasie kann man noch die einstigen Zuschauer- ränge erkennen.
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